Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
Seite
232
Einzelbild herunterladen
 

2 3 2

dert und zwanzig Knaben nur einer entkam. SolcheZeichen sandle ihnen Zeus. Darauf schmetterte dieSeeschlacht den Staat zu Eoden, und nun kam Ilistiäusund unterwarf sich die durch solche Unglücksfalle ge-schwächte Insel ohne Mühe.

Von hier aus zog Ilistiäus mit einem beträchtlichen 28Haufen von Jonern und Aeolern nach Thasus, und be-lagerte auch diese Stadt. Während er noch damit be-schäftigt war, erhielt er die Nachricht.: die l'hönici-,sche Flotte segele nun von Milet gegen das übrige Jö-rnen. Er verliefs darauf Thasus, ohne die Erobrungdieser Stadt zu vollenden, und begab sich mit seinemganzen Heere nach Lesbus. Dil sie aber hier Mangelan Lebensmitteln litten, führte er es wieder hinüberauf das feste Land, um zu Atarne und an den Uferndes Kaikus in Misien das Getreyde einzuerndten.Docl) in diesen Gegenden befand sich eben mit einembeträchtlichen Heere der l'ersische Befehlshaber Har-pagus, der ihn bey seiner Landung empfieng, ihn selbstlebendig gefangen nahm, und den gröfsten Theil seinesHeeres zu Grunde richtete. Die nähern Umstände die- 29ser Begebenheit waren folgende:

Die Hellenen kämpften mit den Persern zu Maleneim Ata mischen Gebiete, und lange blieb die Schlachtunentschieden, bis endlich die l'ersische Ileiterey sichauf die Hellenen warf und jene allein das Glück aufdie Persische Seite neigen machte. Die Hellenen flohen,und Ilistiäus, welcher noch hoffte, dafs ihn der Konigseiner Verbrechen wegen nicht strafen würde, bewieseine solche Liebe, zum Leben, dafs er, als er, von