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halten, und versammelten sich nun hey dem sogenann-ten weifsen Säulen und dem Flufse Marsias, der ausder Landschaft Idrins strömt und sich in den Mäanderergiefst. Als sie sich hier vereinigt hatten, wurdenmehrere Anschläge laut; und unter diesen auch fol-gender, der mir der heste gewesen zu seyn scheint.Pixodarus, des Mausolus Sohn aus Kindis, der dieTochter des Cilicischen Königes Siennesis zur Ehehatte, wollte, dafs die Karier über den Mäander gehensollten, um in der Schlacht gegen die Perser denFlufs im Rücken zu haben, der ihnen keinen Auswegliefs und sie zwänge den Platz zu behaupten underzvyungne Tapferkeit zu Leweisen. Doch diese Mey-nung hehielt nicht die Oberhand; vielmehr solltendie Perser den Flufs im Rücken behalten, wahrschein-lich, damit ihnen 'bey der Flucht, nachdem sie in derSchlacht besiegt worden wären, kein Rückweg offenstehen möchte, und alle in den Strom stürzten,na Die Perser kamen, zogen üher den Mäander, undam Flusse Mardias schlugen sich die heyden Heere.Die Karier kämpften lange und mit der äufserstenHartnäckigkeit, mufsten zuletzt aber der Menge wei-chen. Es blieben zweytausend Perser und zehntau-send Karier auf dem Platz; die übrigen flohen nachLabran in den grofsen und hochverehrten Ahornhain,welcher dem Dis Stratius heilig ist, und überlegtenhier, was das Beste für sie seyn möchte, wenn siesich den Persern ergäben, oder wenn sie Asien ein fürallemal verliefsen.
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