202
Weigerten sie ihm von min an jeden Beystand. Aberobgleich die Joner diese Bundsgenossen verloliren hat-ten, rüsteten sie sich nichts desto weniger zu einemKriege wider den König. Denn durch ihr bisherigesVerfahren halten sie sich in die Lage versetzt, diesthun zu müssen. Sie schifften also um den 1 Fellespont,nahmen Bizanz nebst allen übrigen Städten in dieserGebend weg, und unterwarfen sie sich. Dann verliefsihre Flotte den Hellespont, und sie erwarben sicheinen grofsen Tbeil derKarier zu Bundsgenossen; dennauch Kaunus, welches ihnen vorher seinen Beystandabgeschlagen hatte, wollte sich jetzt, nachdem sie Sar-dis verbrannt hatten, mit ihnen vereinigen.
Die Ciprier traten alle, die einzige Stadt Ama-104thunt ausgenommen, unaufgefodert ihrem Bunde bey.Denn auch diese hatten sich wider die Meder em-pört, und der Stifter dieser Empörung war Onesilus,ein jüngerer Bruder des Königes der Salaminier, Gor-gus i der den Chersius zum Vater, den Sironomus zumGrofsvater, und den Euelthon zum Urgrofsvater hatte.Dieser Mann hatte dem Gorgus schon öfters lebhaftzugesetzt, um ihn zu überreden, sich wider den Königzu empören; und ward nun, als er vernahm, dai'ssich Jonien schon von seiner Herrschaft losgesagt hät-te, noch dringender. Doch er vermochte es nicht sei'nen Bruder zu übeneden, und wartete deswegen einenAugenblick ab, wo Gorgus die Stadt verlassen hatte,um nebst seinem Anhange die Thore für ihn zu ver-schliefsen. Seiner Stadt beraubt floh der König zu