Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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tere, zu vertreiben, kam er nichts desto weniger selbstnach Athen, obgleich mit weniger Mannschaft. Gleichbey seiner Ankunft vertrieb er siebenhundert Familien,welche ihm Isagoras angegeben hatte, und wollte nunauch einen Versuch machen den Rath aufzuheben, umdie /Herrschaft dem Isagoras und dreyhundert von des-sen Parthey in die Hände zu geben. Als der llathsich aber hierzu nicht verstehen wollte, bemächtigtensich Kleomenes und Isagoras, durch ihre Verbündetenunterstützt, der Akropolis, und wurden durch die übri-gen Athenienser dort belagert. Die Belagerung wahrtezwey Tage lang; am dritten gestattete man den Lace-dämoniem freyen Abzug, unter der Bedingung, dafssie das Attische Gebiet räumen sollten; und auf dieseWeise gieng dem Kleomenes der Ausspruch der I'rie-stcrin in Erfüllung. Denn kaum hatte er die Akropo-lis bestiegen, um sich dort zu behaupten, als er in dasAllerheiligste des Tempels trat, in der Absicht dieGöttin,anzureden. Aber die I'riesterin erhob sich vonihrem Sitze und sprach, noch bevor er die Thore ge-öffnet hatte :Tritt zurück, Lacedämonischer Fremd-,,lirig, und gehe nicht in den Tempel; denn keinemDoner ist es erlaubt ihn zu betreten." Doch jenerantwortete:Weib, ich bin kein Dorier, sondern ein,,Achäer;" und ohne auf den Zuruf zu achten, bemäch-tigte er sich der Burg, aus der er nun wieder mit sei-ner ganzen Lacedämonischen Begleitung vertriebenWard. Die übrigen wurden durch die Athenienser zumTode verurtheilt, und unter ihnen auch Timesitheon,