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Dieser schickte darauf einen BoLhen mit folgenderNachricht nach Mirkinis: „Histiaus, der König Darius„spricht: Nach vieler Ueberlegung finde ich, dafs nie-mand mir und meinen Unternehmungen mehr wohl„will als du, und dies habe ich nicht durch Werke,„sondern durch Thaten an dir erfahren. Da mich nun„in diesem Augenblicke weitläufige Plane beschäfti-gen, so komme gleich zu mir, damit ich sie dir mit«„theile."
Histiaus, der diesen Worten traute und es zugleichals etwas Grofses ansah, des Königs llathgeber zuwerden, gieng nach Sardis. Als er dort angekommenwar, sprach Darius zu ihm: „Histiaus, ich habe dich„kommen lassen, weil mir nach meiner Rückkunft aus,;Scithien, und deiner Entfernung von mir nichts so„sehr am Herzen lag, als dich bald wiederzusehen und„mich mit dir zu unterhalten. Denn ich erkannte, dafs„es nichts schätzenswerlheres giebt, als einen verstän-„digen und uns wohlwollenden Mann zum Freunde zu„haben. Du hast es mir in meinen Angelegenheiten„bewiesen, dafs du dies wirklich bist; und da du nun,„wie du denn sehr wohl daran thatst, gekommen bist,„so thue ich dir folgende Vorschlage. Verlafs Milet„und die neu erbaute Stadt in Thracien, folge mir„nach Susa, sey mein Tischgenosse und Rathgeber,„und habe alles, was ich selbst habe."25 Nachdem Darius also gesprochen hatte, bestellte
er seinen leiblichen Bruder, Artaphernes, zum Stadt-halter der Sarder, und zog, vom Histiaus begleitet,nach Susa, Den Otanes ernannte er zum Feldherrn an