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2 (1799)
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mahl, dals er ihr glaubte. Von seinem Weibe dazu

überredet» beschlofs dieser darauf eine böse Thal. Es

ilebte damals zu Orxus ein Theräischer Kaufmann, Na-mens Themison, Mil diesem schlofs Etearchus denBund der Gastfreundschaft,. und liefs ihn zugleichschworen, dafs er ihm in allein, was er von ihm ver-langen würde, behülflich seyn wollte. Themison hattekaum geschworen , so führte jener seine Tochter her-bey, und übergab sie ihm mit dem Befehle, sie aufseinem Schiffe von dannen zu führen und in das Meerzu stürzen. Themison, entrüstet über den Verrath,sagte sich auf der Stelle wieder von der Gastfreund-schaft los, nahm das' Mädchen mit, und schiffte vondannen. Als er aber in die offne See gelangt war, liefser sie, um sich seines Eydes zu entbinden, an Seilenin das Meer hinab senken, sie aber augenblicklich wie-der hinaufziehen.155 Sie gelangten bald nach Thera, und Polimnestus,ein angesehener Bürger daselbst, nahm die rhronimeals Beyschläfeiin zu sich. Nach einiger Zeit gebar sieihm einen Sohn mit lispelnder und stammlender Spra-che, dem er, wie die Theräer und Ciienäer sagen, denNamen Battus, wie ich aber behaupte, einen andernNamen heylegte. Denn Battus war er erst in derFolge in Libien genannt, sowohl des Orakels wegen,welches er in Delphi erhalten hatte, als auch der Ge-walt wegen, die er in Händen hieli. Weil nämlich dieLibier den König Battus nennen, empfieng er seinenNamen von seiner Würde. Und deswegen, glaube ichauch, redete ihn die Pithia mit diesem Libischen Na-