feinen; und fügte hinzu, die Perser möchten, wennsie klug genug wären, den Sinn der Geschenke seihstdeuten.
Als die Perser dies -vernommen halten, berath-*3 aschlagten sie sich, und Darius war der Meynung, dalsdie Scilhen ihm hiemit gleichsam, wie durch die Ueber-reichung dieser Erde und des Wassers, ihre Unterwer-fung ankündigten. ,,Denn" sngte er, ,,die Maus ent-steht in der Erde, und nährt sich von denselhen„Früchten, welche die Menschen geniefsen; der Frosch,,lebt im Wasseir; der Vogel ist dem Fferde am. ähn-,,lichsl:en; und durch die Pfeile übergehen sie mir„gleichsam ihre Macht/' Aber dieser Erklärung derGeschenke widersprach Gobrias, einer der sieben Man- ,■ner, welche den Mager mit gestürzt hatten, und legteihnen folgende Deutung hey: „Vermögt ihr Perser nicht„als Vögel die Lüfte zu durchschneiden , oder als„Mause unter die Erde zu schlüpfen , oder als Frösche,,in die Sümpfe zu springen; so werdet ihr, von die-,,sen Pfeilen getroffen, umkommen,''
Auf solche Weise erklärten die Perser die Ge-135schenke. Indessen gelangten die Scithen, welche mananfänglich zur Deckung des Mäolischen Meeres ge-hiaucht und jetzt an die Isterbrücke geschickt hatte,um mit den Jonern Abrede zu nehmen, an den Ortihrer Bestimmung, und sprachen: „.Ionische Männer,„wollt ihr uns anhören, so bringen wir euch heute„die Freyheit. Denn wir vernahmen, Darius hätte„euch aufgetragen, sechszig Tage lang die Brücke zu„bewachen, und, sollte er während dieser nicht wieder
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