Druckschrift 
2 (1799)
Entstehung
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Wäre, und dafs er ebenfalls diesen Weg eingeschlagenhaben müfste. Er lichs sein Heer mit verdoppeltem25Märschen ihnen nachsetzen, und stieis, als er nachScillaen gelangte, auf die beyden andern Stämme.Sobald er sie zu Gesicht bekam, verfolgte er sie eben-falls, da sie noch eine Tagereise vor ihm voraus hat-ten. Darauf führten sie ihn, weil er nicht aufhörteihnen nachzusetzen, verabredeter AVeise in die Län-der derjenigen Völker, welche ihnen ihre Bundsgenos-senschaft abgeschlagen hatten; und zwar zuerst in dasGebiet der Melanchlairier. Nachdem diese durch denEinfall der beyden kriegführenden Heere in Verwirrungund Schrecken versetzt worden waren, machten sie esden Androphagen und demnächst den Neurern ebenso. Und schon war alles in dies* n Ländern in dergröfsten Unordnung, als die Scithen jetzt auch durchdas Gebiet de.r Agalhirser fliehen wollten. Da dieseaber ihreNachbaren durch die Scithen aus ihren Wohn-sitzen vertrieben und in die schrecklichste Verwirrungversetzt sahen, schickten sie ihnen, ehe sie noch ihrGebiet betreten hatten, einen Herold, und liefsenihnen sagen, sie sollten es nicht wagen ihre Grenzenzu überschreiten; widrigenfalls würden sie sie selbstzuerst bekämpfen müssen. Zugleich besetzten sie dieGrenzen ihres Landes, und waren darauf bedacht, sichihrem Einfalle mit Gewalt zu widersetzen. Die.Me-lancblainer, Androphagen und JNeurer dachten hey demEinfall der Ferser und Scithen an keine Gegenwehre;sondern vergafsen ihrer Drohungen, und flohen er-schrocken immer mehr nordwärts in die Einöde. In-