4", r )
er in der.That ein Ueberläufer wäre. Als ihn die Wa-chen , die man auf die Thürme ausgestellt hatte,erblickten, Heien sie herab, öffneten den einen Thor-flügel ein wenig, und fragten ihn, wer er wäre, undwas er w'ollte. Er antwortete, er wäre Zopyrus, undwollte zu ihnen übergehen. Hierauf führten ihn dieWachen in die Bathsversammlung der Babylonier, undals er in ihrer Mitte stand, beklagte er sich bitterlichund sagte: Darius hätte ihn so zugerichtet, und zwardarum, weil er ihm gerathen hätte, mit seinem Heerabzuziehen, da sich doch nicht die mindeste Wahr-scheinlichkeit zeigte, dafs er die Stadt }e würde ein-nehmen können. „Aber jetzt," fuhr, er fort, „komme„ich zu euch, zu eurem Glücke und zum gröfsten Un-glücke für den Darius und das Persische Heer. Denn„da ich mit allen seinen Anschlägen bekannt bin, soll„es ihn wahrlich nichts fördern, dafs er mich so ver-stümmelt hat."157 So sprach er, und die Babylonier, die in ihm einender vornehmsten Perser ohne Nase und Ohren und mitBlut und Striemen bedeckt sahen, glaubten seinenWorten, und dafs er wie ein Verfechter ihrer Sachezu ihnen käme. Sie waren demnach bereit, ihm alles,was er von ihnen begehrte, zu geben, und er verlangteeinige Mannschaft. Als er diese erhalten hatte, han-delte er seiner Verabredung mit dem Darius gemäfs;er führte das Heer der Babylonier am zehnten Tagehinaus, schlofs die tausend Mann, die er dem Dariuszuerst auszustellen befohlen hatte, ein, und machte sienieder. Als die Babylonier sahen, dafs die Thaten sei-