Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
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ab; doch auch dies kann ich nicht glauben, dafs eseinäugigte Menseben gäbe, die übrigens eben so, wisandre Menschen, gestaltet wären, aber die entfernte-sten Völker, welche die übrigen Länder ümwohnen,scheinen alles zu besitzen, was wir wie das Schönsteachten, und was bey uns am seltensten ist.ll 7 In Asien ist eine Ebene, welche von allen Seitenvon Bergen eingeschlossen ist, und nur fünf Mündun-gen hat. Sie gehörte ehemals den Chorasmiern, undliegt auf den Grenzen der ITyrkanier, Parlher, Sa-ranger und Thamanäer; aber seitdem die Perser dieOberherrschaft erlangt haben, gehört sie dem Könige.In den sie umschliefsenden Gebirgen entspringt eingrofser Flufs, den man Akes nennt, und welcherehemals von allen Seiten durch die Mündungen desThaies hinströmend, die Länder der ebengenanntenVölker bewässerte. Aber seitdem sie den Persern ge-bort, hat der König jene Mündungen mit Mauern aus-kleiden lassen, und sie alle durch Thore verschlossen,so dafs die Ebne innerhalb den Gebirgen, da demWasser der Ausflufs versagt ist, und der Flufs dochbeständig wieder neues hinzufuhrt, zu einem See ge-worden ist, und die Völker, welche ehemals dasWasser erhielten, jetzt, da es ihnen geraubt ist, ingrofses Elend gerathen sind. Denn im Winter giebtzwar der Himmel ihnen, so wie den andern Menschen,

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Hegenwasser; aber im Sommer, wenn sie die Melineund den Sesam säen, leiden sie Mangel. Wird ihnennun kein Wasser gegeben, so ziehen sie mit ihrenWeibern und Kindern nach Persien, und erheben vor