Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
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361
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zig Herrschaften, welche die Ferser selbst Satrayeiennennen, über deren jede er einen Statthalter setzte unddie Abgaben bestimmte, die jedes Volk entrichtenmufste. Dabey setzte er die näher gelegnen Völkerüber die weiter entfernten, ohne sich doch genau daranzu halten; denn er übergab die Aufsicht mehrerer Völ-ker auch einigen ferner entlegnen Nationen. Eey denjährlichen Abgaben, die entrichtet werden mufsten,machte er es zum Gesetz, dafs diejenigen Völker, diein Silber zahlen, sich nach dem Babyionischen Gewichte,und solche, die in Gold zahlen, nach dem EuböischenGewichte richten sollten *). Unter den Regierungendes Cyrus und des Kambyses war gar keine Einrich-tung der Abgaben wegen getroffen, sondern die Völ-ker gaben nur Geschenke; und um dieser und einigeranderer ähnlicher Verordnungen willen nennen die Fer-ser den Darius den Krämer, den Kambyses den Gebie-ter und den Cyrus den Vater; und dies zwar, weilDarius alles auf einen kaufmännischen Fufs einrichtete,Kambyses hart war und sich nicht um sie bekümmerte,Cyrus aber sie milde beherrschte und ihnen alles Guteschenkte.90 Die Ioner, Asiatischen Magneter, die Aeolier, Karer,

Lykier, Milyer und Famuhyler zahlten zusammen drey-hundert Talente in Silber, und machten die erste Statt-halterschaft aus. Die Myser, Lyder, Lasonier, Kaba-lier und Hygenneer, welche die zweyte Statthalter-schaft bildeten, zahlten fünfhundert Talente. Die dritte

») Das Babylonische Talent hält siebenzig EnböischeMinen.