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„du nicht froh werden; denn lange schon suche ich„nur einen Vorwand, um dir beyzukommen." — Sosprach er, und ergriff augenblicklich den Bogen, umihn niederzuschiefsen. Aber Krösus floh, und als Kam-hyses ihn nicht treffen konnte, befahl er seinen Die-nern, ihn zu greifen, und ihn umzubringen. Dochdie Diener, welche die Art des Kambyses schon kann-ten, verbargen ihn, damit, wenn die That ihrenHerrn reuen, und er nach dem Krösus wieder fragensollte, sie ihm dann zeigen könnten, und Geschenkedafür empfingen, dafs sie ihn lebendig brächten, oderwenn es ihn nicht gereute, und er kein Verlangennach ihm bezeigte, sie ihn dann erst umbrächten. —Nicht lange nachher verlangte den Kambyses nach demKrösus, und als die Diener dies hörten, meldeten sieihm, dafs er noch am Leben wäre. Aber der Königsagte, er freute sich, dafs Krösus noch lebte, dochdiejenigen, die ihn erhalten hätten, wollte er um-bringen lassen, und dies that er auch.
So fuhr er fort gegen die Perser und seine Bunds- 37genossen zu wüthen, indem er sich immer zu Memphisaufhielt. Er liefs die alten Gräber öffnen, und besahdie Todten. Er gieng auch in den Tempel des Hephai-stus, und verlachte die Bildsäule dort. Denn die Bild-säule des Hephaistus ist den Phönicischen Tatäköen,welche die Phönicier an dem Vordertheile ihrer Schiffeführen, ähnlich, und wer diese nie gesehen hat, demsage ich, dafs es die Nachbildung eines Zwerges ist.So besuchte er auch den Tempel der Kabiren, in denauiser. den Priestern niemand kommen darf, machte
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