Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
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305
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sie auch ihre Todten ein, damit sie nicht von denWürmern gefressen weiden. Kambyses handelte alsofür beyde Völker sittenwidrig. Aber die Aegypter er-zählen, es wäre nicht Amasis selbst gewesen, der diese schimpfliche Behandlung erfahren hätte, sondern ir-gend ein anderer Aegypter, der reit dem Könige ingleichem Alter gewesen wäre, und die Perser hättennur geglaubt, dafs sie den Amasis schändeten.. Dennihnen zufolge erfuhr Amasis durch einen Oralcelspruchvorher, was nach seinem Tode mit ihm vorgehen soll-te, und stellte deshalb den todten Menschen, der nungepeitscht wurde, an die Thüre seines Begräbnisses,indem er seinem Sohn zugleich den Auftrag gab, ihnin den hintersten Winkel desselben beyzusetzen. Dochich vermuthe, dafs man von den Befehlen des Amasisdas Grab und jenen Menschen bei reifend, anfangsnichts wufste, und dafs die Aegypter ihre Geschichtenur damit ausgeschmückt haben.

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