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nämliche Aussage, und da sie ihr jetzt glauben muteten,schickten sie den Menelaus selbst zum Proteus.
Als Menelaus nach Aegypten gekommen, und bisugnach Memphis hinauf geschifft war, und dort nunseine ganze Geschichte der Wahrheit gemäfs erzählte,erhielt er nebst seinen Schätzen die Helena unversehrtzurück, und aufserdem noch grofse Gastgeschenke.Nach einer solchen Aufnahme aber betrug er sich wieein böser Mann gegen die Aegypter. Denn da er nunwegschiffen wollte, und die stürmische See ihn langedaran verhinderte, erlaubte er sich die Unthat, zweyinnländische Kinder zu opfern. Als diese That bekanntward, erregte sie ihm' Hals und Verfolgung, und ermurste eiligst nach Libyen fliehen. Wo er von dort .hingekommen wäre, konnten mir die Aegypter nichtsagen, aber das übrige behaupteten sie, hätten sie sicherzählen lassen, und das, was in ihrem Lande vorge-fallen wäre, wüfsten sie ganz gewifs.
So lautete, der Erzählung- dieser AegyptischenisoPriester zufolge, die Geschichte der Helena, und ichpflichte ihr aus folgenden Gründen bey. Wäre dieHelena in Ilion gewesen, so würde man sie den Hel-lenen mit oder wider Willen Alexanders herausgegebenhaben, da gewifs weder Priam noch seine Angehöri-gen so thöricht waren , dafs sie sich selbst mit ihrenKindern und der ganzen Stadt in die gröfste-Gefahrhätten stürzen sollen, blofs damit Alexander die He-lena genöfse. Und hätten sie auch nicht gleich an-fangs so gedacht, so würden sie doch in der Folge,nachdem schon, wenn 1 man den Gedichten trauen