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than war, vor sich, und sagte zu ihm: „Harpagus, ver-„nachläfsige das Geschäft, welches ich dir nun anver-„trauen will, nicht, und verrichte es selbst ohne Ein-„wendungen, damit du dir für die Zukunft nicht scha-llest. Nimm das Kind, welches Mandane geboren hat;„bringe es in dein Haus, tödte es und begrabe es dann,„wie du willst." Harpagus erwiderte: „Herr! Du„hast mich nie zuvor gegen deine Befehle ungehorsam„gesehen, und ich will mich auch in Zukunft hüten,„etwas gegen dich zu versehen. Wenn dies also dein„Wille ist, mufs ich der Nothwendigkcit gehor-10 q„chen." — Hierauf ward ihm das Kind im Todtenge-wand übergeben, und weinend trug er es nach seinemHause. Sobald er dort war, erzählte er seinem Weibe,was ihmAstyages gesagt hatte, und diese fragte ihn dar-auf: „Was gedenkst du denn jetzt zu thun? Nicht was„mirAstyages aufgetragen hat, antwortete er, und sollte„er selbst noch unvernünftiger wüthen, wie nun, so„will ich dennoch seinen Befehl nicht vollziehen und„den Knaben tödten. Und dies aus mehreren Ursa-chen. Einmal ist der Knabe mir verwandt. Dann ist„Astyages ein alter Mann, und hat keine männliche Nach-kommenschaft. Sollte nun bey seinem Tode die Herr-schaft in die Hände der Tochter kommen, deren Sohn„ich nun tödten soll, so würde ich in die gröfste Ge-„fahr gerathen. Indefsen mufs ■ das Kind um meiner„Sicherheit willen dennoch sterben. Aber weder ich„noch irgend ]emand von den Meinigen soll sein Mör-„der werden, sondern einer von des Astyages eignenxio„Leuten." — So sprach er, und schickte augenblicklich