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1 (1799)
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nun selbst die Burg an der nämlichen Stelle, und an-dre Perser mit ihm; mehrere folgten dann haufenweisenach, und so ward Sardis erobert und die ganze Stadtverwüstet,

85 Sonderbar -war hierbey das Schicksal des Krösus.Er hatte einen Sohn, dessen icli schon früher erwähnthabe, der stumm, aber übrigens wohlgebildet war. Inseinen vorigen glucklichen Tagen hatte er alles mögli-che für seine Genesung versucht, und unter andernauch das Delphische Orakel deswegen um Rath ge-fragt. Aber die Pythia hatte ihm folgende Antwortgegeben;

Lydisclier Mann, der du viele regierst, sehr tliörichter

Kuistis,Wolle die vielbegehrte Stimme des Sohnes im HauSeNimmer vernehmen. Besser ja ist es für dich, wenn

er ihrerFortan entbehrt. Denn er redet zuerst an Tage des

Unglticks.

Nun kam nach der Einnahme der Stadt ein Perser,und wollte den Krösus, den er nicht erkannte, nieder-hauen. Krösus sah ihn kommen, und über das grofseUnglück, welches ihn betroffen hatte, war ihm allesso gleichgültig geworden, dafs es ihn nun auch nichtkümmerte, auf diese Weise umzukommen. Aber seinStummer Sohn, brach, als er den Perser herannahensah, aus Furcht und Verzweiflung sein Stillschweigen,und rief:Mensch, todre den Krösus nicht!" Dieswar das erste was er sprach, und von der Zeit an be-

86 hielt et die Sprache sein ganzes Leben hindurch. Auf

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