Druckschrift 
1 (1799)
Entstehung
Seite
17
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und sich seines Geldes zu bemächtigen. Als er esmerkte, bat er sie flehentlich, da/s sie ihm nur das Le-ben lassen möchten, denn alle seine Schätze wollte erihnen preil's geben. Aber dazu, konnte er die Schiffernicht bewegen, sondern sie befahlen ihm, sich entwe-der selbst umzubringen, damit; er wenigstens am Landebeerdigt werden konnte, oder augenblicklich in dieSee zu springen. Hierauf bat sie Arion, durch dieseDrohungen auf das Aeufserste gebracht, dafs sie ihm,wenn dies einmal ihr V. ille wäre, wenigstens erlaubenmöchten, sich auf das Verdeck zu stellen, und nocheinmal zu singen; wenn er gesungen hätte, wollte ersich umbringen. Die Schiffer, voll Freude über dieAussicht, den vortrefflichsten oller Sänger zu boren,wichen von dem Vorderl.heüe des Schiffes £e»en dieMitte hin zurück. Erlegte die Kleidung an, ergriff dieHarfe, und begann so auf dem Verdecke mit lauterStimme den orthiseben Gesang. Doch kaum war die-ser geendigt, so stürzte er sich in voller Kleidung, indas Meer, und jene schifften nach Korinth, währendihn ein Delphin auf seinen Rücken nahm, und nachTänarus brachte. , Dort stieg er ans Land, gieng indem nämlichen Anzöge nach Rorinth, und erzählte beyseiner Ankunft, daselbst den ganzen Vorgang. l'erian-der, der seiner Aussage nicht traute, liefs ihn bewa-chen und nirgends hingehen, erkundigte sich indessenaber sorgfältig nach den Schiffern, und als sie ankamen,foderte er sie vor sich und fragte sie: ob sie etwasvorn A'ion wüfsten, Da sie nun sagten, dafs er sichin Italieu befände, und dafs sie ihn gesund in Tarent

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