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434euch und euren Bemühungen die Hoffnung desVaterlandes und der Menſchheit erblicken. Undeinst, wann ihr längst hier nicht mehr seyd, undin reinerm Lichte den Entwurf des Ewigen sehet;wann aber hier der von euch ausgestreute Saa-me der Wahrheit und Tugend aufblüht und dieherrlichsten Früchte der höheren menschlichen Bil-dung und Vollkommenheit trägt, dann wird nochdie spätere und späteste Nachwelt euch segnen!Aber auch euch geht endlich des ApostelsZuruf an, ihr Bürger des Vaterlandesin allen Ständen, in den Städten undauf dem Lande! Wie oft klagen die Gu-ten und Redlichen unter euch über die böße Zeit,über den Verfall der Sitten, über den allenthal-ben sinkenden häuslichen und öffentlichen Wohl-stand! Mit welchem Kummer sehen sie es, wennso ein Band der menschlichen Gesellschaft, deröffentlichen Ruhe und Glückseligkeit nach demanderen zerrissen wird! Welche tiefe Wehmuthdurchdringt sie, wenn sie sich in Gedanken unterihre Nachkommen versetzen, und in der späterenZukunft, bey der ferneren Ausbreitung von Un-glauben und Laster, ihr Vaterland und ihre Nach-kommenschaft als eine traurige Beute derselben,erfüllt mit Verwirrung und Elend erblicken! Fol-get dann, so viele von euch, an dem Glücke desVaterlandes, der Menschheit und Nachkommen-schaft einen innigen Antheil nehmen, der Ermah-nung