425Sorge anvertrauten Völker. Suchet eure Ehre,suchet euren unvergänglichen Ruhm, mehr, suchetsie allein, in der guten, weisen, väterlichen Ver-waltung der Länder und Staaten die ihr bereitsbesitzt, und nicht durch einen so oft durch die un-sittlichsten und verderblichsten Mittel erstrebtenesitz von andern und neuen. Machet die euchanvertrauten Völker durch weise und gerechte Ge-setze eben so glücklich als frey, und seyd selbstdie ersten Unterthanen, so wie die standhaftestenVerwalter und Handhaber dieſer auf Wahrheitund Gerechtigkeit gegründeten Gesetze. Gönnetauch euren Völkern und Staaten die so große sounendlich große Wohlthat, alle Aemter des Staa-tes und der Kirche, so viel von euch abhängt,nicht nur mit fähigen und gebildeten, sondernauch mit rechtschaffenen Männern, mit aufrichti-gen und thätigen Freunden, und Beförderern desdes Rechts und der Wahrheit, der Religion undTugend zu besetzen. O wie bald werden dannUnglaube und Unsittlichkeit, mit allen ihren ver-heerenden Wirkungen, aus unserer Mitte entwei-chen! Wie bald Sittlichkeit und Ordnung undVohlfarth unter glückliche Völker zurückkehren!Und wie froh und dankbar werden diese in euchihre Väter und Beschützer verehren, da sie eurenanhaltenden Bemühungen ihre Freyheit, ihreWohlfarth, ihre höhere Bildung und Vervoll-kommnung verdanken!Auf
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3 (1800)
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