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384tige Fahne gepflanzt? Dennoch ist nichts ge-wisser, als daß dieselben Menschen die Jahr-bücher unseres Geschlechtes durch alle Greuelder Tyranney und Verwüstung befleckt, undWelt und Nachwelt mit unübersehbarem Elendebedeckt haben, sobald sie in der Fülle der Machtund Gewalt ungestraft Verbrechen ausübenkonnten, die sie vorher in dem bittersten Unmu-the, und oft übertrieben genug, an andern zutadeln gewohnt waren.So wenig bürgt uns also unser Abscheu gegendas an anderen wahrgenommene Laster, für dieStandhaftigkeit unsrer eignen Tugend. So we-nig sind wir sicher, nicht alle Arten von Ver-brechen durchlaufen zu müssen, wenn wir ein-mahl um einen Schritt von der Bahn der Tu-gend abweichen. Hütet euch dann auf diese ArtVerräther an derselben, Verräther eures Vater-landes und der Menschheit zu werden. Entfer-net euch nie von den Grundsätzen der Wahrheitund des Rechts. So lange ihr es nach der Ver-nunft, nach der Geschichte der Erfahrung einse-het, daß Aufruhr und Empörung in sich ebensoschändliche und gefährliche als strafwürdige Lastersind; so lange thut auch keinen Schritt, dieselbeauf irgend eine Weise zu begünstigen, oder garselbst, durch euer eignes Verhalten zu bewirken.Bedienet euch nie unsittlicher und schändlicherMit⸗