In unsern beyden letzten Vorträgen suchten wireuch einige Regeln des weisen Verhaltens gegendie Ruhestöhrer und Aufrührer unserer Zeit zuertheilen. Wir baten euch vorsichtig zu seyn, undihren schönsten Worten und Versprechungen nichtblindlings zu trauen. Wir sagten, daß es noth-wendig für euch sey, diejenigen, welche euch solaut und dringend zur Theilnehmung an ihrer al-le Ordnung der Dinge umwälzenden Entwürfenauffordern, vorher nach ihrem Character, nachihren Grundsätzen, und nach ihrem Verhalten zukennen, ehe ihr euch näher mit ihnen verbindet,oder von dem Ausgange ihrer Bemühungen vor-eilige und täuschende Hoffnungen fasset. Wir er-munterten euch endlich zur standhaften Beharr-lichkeit in einmahl erkannten und angenommenenguten Grundsätzen, weil ihr darohne nothwendigbeklagenswürdige Werkzeuge jedes glattzüngigenVerführers, und die traurige Ursache eures eige-nen Elendes werdet. Diese so natürliche Vorsichtgegen Menschen, welche sich euch fast allenthalbenaufdringen; diese genauere und gründlichere Wür-digung derer, welche dreist genug sind, sich fürdie einzigen Freunde und Beförderer der menſch-li-
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3 (1800)
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