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Seite
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318ne Ordnung, und insbesondere ohne Ehrfurchtund Gehorsam gegen Obrigkeiten und Gesetze be-stehen könne, und daß Gott ebendarum jene demMenschen zur heiligen Pflicht gemacht habe, undihr gerathet dann unter ſolche, welche Aufruhrund Empörung predigen, und diese gar unter dieehrwürdigsten menschlichen Rechte zählen, oderihr seyd auch wohl selbst in solchen Umständenin welchen ihr durch eine gewaltsam veränderteOrdnung der Dinge für euch das meiste gewin-nen, und also um so viel geneigter seyn würdet,jenen treulosen Einladungen zu folgen; so wer-det ihr eine edle Standhaftigkeit des Charaktersdadurch beweisen, wenn ihr demohngeachtet derObrigkeit und den Gesetzen treu bleibt, und je-den Antrag, jene und diese zu stürtzen, mit Ab-ſchen verwerft. Im entgegengeſetzten Falle wür-det ihr nicht nur mehr oder weniger Urheber oderVerbreiter des allgemeinen Elendes seyn, sondernauch noch, wenn dieses, früher oder später euchselbst treffen würde, die unerträgliche Pein, euchselbst verachten zu müssen, erdulden, weil ihreuch, eurer eignen Ueberzeugung zuwider, so leichtvon den Grundsätzen des Rechts und der Wahr-heit entferntet.Unsere Festigkeit und Standhaftigkeit in gutenGrundsätzen wird indessen, der Erfahrung zufol-ge, durch nichts leichter und schneller erschüttertals durch fremde Lehren, durch fremde Beyspie-le,