269heit zu gründen, welche er verachten, und mitAbſcheu von ſich ablehnen würde, wenn er ſo-wohl sie als auch sich selbst genauer kennte undprüfte.Ich hoffe in dieser Rücksicht etwas für die ge-genwärtigen Zeitumstände schickliches, gutes undgemeinnütziges zu thun, wenn ich euch einigeRegeln des weisen Verhaltens noch etwas näherentwickele, deren gewissenhafte Befolgung noth-wendig ist, um weder durch Aufrührer und Em-pörer unglücklich und elend zu werden, nochauch selbst in das Laster des Aufrührs und derEmpörung zu fallen, und andere unglücklich undelend zu machen. Möchte es Gott gefallen,meine redliche Absicht, mit einem guten Erfolgezu krönen! Möchte diese Betrachtung uns alleentschlossener machen, gerade und ständhaft,auch in stürmischen Zeiten, die Bahn der Tu-gend zu wandeln!Text. Math. VII. 5. 16.Sehet euch vor, vor den falschen Pro-pheten, die in Schaafskleidern zueuch kommen, inwendig aber sind siereissende Wölfe.An ihren Früchten sollt ihr sie erken-nen. Kann man auch Trauben lesenvon den Dornen, oder Zeigen vonden Disteln?
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3 (1800)
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269
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