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3 (1800)
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192Christi sind, und nothwendig seyn müssen; ichkann es begreifen, daß sie alle Waffen der Verläum-dung und des boshaftesten Witzes hervorsuchenund auf alle Weise verbrauchen, um nur dieseals eine Lehrerinn des Aberglaubens, und Be-günstigerinn der Herrschsucht und Sklaverey, al-len Menschen verdächtig zu machen, an ihrerStelle aber den dogmatischen Unglauben, unddie frechste Gottesläugnung, mit dem Nahmender höheren Weisheit, zu stempeln. Ich kannes begreifen, wie sie in dem vermessensten Wah-ne, die Zufriedenheit, die Ruhe und Wohlfarthder Völker nur allein von Gesetzen abhängig ma-chen, denen weiter nichts, bei dem herrschendenMangel an Tugend und menschlicher Würde, alsdie Ausführung fehlet. Ich kann es recht wohlbegreifen, daß sie durch eine auf solche Grund-sätze gebaute, und nach denselben geordnete Er-ziehung, so wie durch die Vertilgung aller reli-giösen Wahrheiten und Gefühle, ihre Absichtenam besten zu erreichen vermeinen. Denn wiewäre es möglich, das nicht zu begreifen?Die einfachen, trostvollen und erhebenden Wahr-heiten und Gefühle des Christenthums, durchVerläumdung, Verdrehung und Spott erst ausden Herzen der Menschen vertilgen, und dannihre Stelle, durch die bloße sich selbst überlas-sene Vernunft eines jeden, oder durch jenenUnglauben ersetzen, dessen vornehmste Eigen-ſchaft