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96Antheil zu nehmen. Nicht unbedeutende, son-dern zum Theile sehr wichtige Männer und de-ren Anhänger erwecken allenthalben diese sonder-bare Furcht vor der größeren Aufklärung undFreyheit, und halten soviel sie vermögen, dasLicht der Wahrheit zurück, in dessen Verbreitungsie vor kurzem noch, Beyfall und Ehre suchtenund fanden. Das öffentliche Unglück unsererZeit, das traurigste, so viele Länder bedeckendeund andere bedrohende Elend, hat ihr Urtheilſowohl als ihr Verhalten verändert. Die Grund-feſte der Staaten, der Regierun gen wankt. DieBande der Ordnung und Ruhe, sind hier aufge-lößt und zerrissen, dort schwach und erschlafft.Zufriedenheit und Wohlfarth entfliehen, mit derfliehenden Ordnung und Ruhe Aufruhr undEmpörung wüthen in so vielen von ihnen zerriſ-senen Staaten, und haben ihren Unglück bringen-den Saamen auch in andere ausgeſtreut. DasMißtrauen zwischen den Regierungen und Unter-thanen, ist fast allenthalben erwacht, und wirdfast allenthalben auf mannichfaltige Weise ge-nährt und vergrößert. Der Blick auf das gegen-wärtige Elend ist trübe, die Aussicht in die naheZukunft traurig und finster. Und was erzeugtund verbreitet nun wohl, nach dem Urtheile sovieler, oft selbst wohlwollender, um die Glück-seligkeit ihres Geschlechtes eifrig besorgten Män-ner,