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3 (1800)
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91müthiger und menschlicher werde. Dann wirdsein Glück und seine Größe, auf seiner Tugend,auf der Sittlichkeit seiner Glieder, fest und un-erschütterlich ruhen, und durch die Anwendungaller jener andern Mittel, nur noch blühenderund glänzender, werden. Sollte aber jenes ebenso einfache als sichere Mittel des Glücks undder Wohlfarth der Völker, ferner noch, wie bis-her, übersehen und hintangesetzt werden; sollteman, gegen Vernunft und Erfahrung, den fort-dauernden Wohlstand der Nationen, von dembereits erstiegenen, und noch ferner zu ersteigen-den Grade der wissenschaftlichen Bildung; derverbesserten Gesetzgebung; der vermehrten öf-fentlichen Freyheit; des Reichthums und derMacht allein erwarten; so ist es nicht schwervorauszusehen, welches Schicksal auf uns, undunsere Nachkommen wartet. Das traurige Schick-sal, so vieler älteren und neueren großer undberühmter Nationen. Sie waren, ebenso wiewir, durch Wissenschaften und Künste, aufge-klärt und gebildet; durch weise Verfassungenund Gesetze des Staates, unabhängig und frey;durch Gewerbfleiß und Handlung reich und blü-hend geworden. Ihre Größe, ihre Wohlfarthscheiterte indessen an den gefährlichsten Klippen,woran auch wir uns befinden. Nachdem regelloſeSinnlichkeit, Ueppigkeit und Zügellosigkeit, ih-ren Wohlstand erst untergraben, ihren Geist so-wohl