68Natur, entdecken, gebrauchen, und durch diemannigfaltigste Anwendung noch wohlthätiger undsegensvoller machen. Sie breiten über das mensch-liche Leben alle jene Annehmlichkeiten und Be-quemlichkeiten aus, welche jeden Genuß dessel-ben verschönern und erhöhen. Mit Rechte wer-den sie also als wichtige, reichhaltige Quellendes Glücks und der Wohlfarth der Völker betrach-tet. Mit Rechte ist jede Regierung bemüht, sieauf alle Weise zu ermuntern, und bis auf einengewissen Grad zu verbreiten, weil das Volk, un-ter welchem sie blühen, immer soviel thätiger inder Benutzung und Anwendung ſeiner Güter undKräfte, so viel wohlhabender und glücklicherwird.Ohne eine weise Anwendung undVerwaltung der Staatskräfte, undinsbesondere, ohne eine weise Einrich-tung und Anwendung, der Kriegs-macht, kann keine Verfassung des Staates, kei-ne Wohlfarth der Völker bestehen. Wenn dieBemerkung gleich traurig ist, daß auch dasmenschliche Geschlecht seine ursprüngliche Rohheitnoch nie so ganz verloren hat, und vielleichtnie so völlig verlieren werde, daß nicht ein Volkoft das andere in dem Genusse seiner Vorzügeund Freyheit beeinträchtigen, oder derselben garzu berauben suchen sollte, so ist sie darum dochwahr, und auf die Erfahrung aller, selbst derneuesten
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3 (1800)
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