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3 (1800)
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26dung endlich dennoch vollendet werden, wenngleich durch mancherley Umstände veranlaßt, einin sich schädlicher Stillstand auf eine Zeitlänseintreten, und manchen bedenklich scheinen sollte.Das Licht der Wahrheit, der Glanz menſchlicherWürde und Vollkommenheit kann immerhin durchUnsittlichkeit und Laster, durch List oder Gewalt,verdunkelt, aber nie kann es von ihnen ausge-löscht werden. Wie das Licht des Tages auf dieFinſterniß der Nacht, wie nach dunkelen Wol-ken, die hellleuchtende Sonne, so wird es, wennjene ungünstigen zufälligen Umstände verschwun-den sind, desto heller und glänzender wieder her-vorbrechen, desto stärker leuchten und zum Gutenerwärmen. Oft, oft schon sind auf jene glückli-chen Zeitalter, in welchen die Menschheit einenhöheren Grad der Bildung und Vollkommenheiterstieg, diesen unähnliche, unglücklichere Zeiten,Zeiten der Sittenlosigkeit und des Lasters, oderder Barbarey und Rohheit erfolgt. Aber immersind auch jene ersteren, schöner noch und herrli-cher, als sie vorher waren, nach einigen dunkelenZwischenräumen, zurückgekehrt, und immer höherund vorzüglicher war, biß auf unsere Tage, dieStufe der Vollkommenheit und Bildung, welchedas Geschlecht der Sterblichen erstieg. Warumſollte mir die trübe Ausſicht auf einige dunkeleZeitalter, welche vielleicht die Unsittlichkeit undZügellosigkeit der Menschen herbeyführen wird,die