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13demselben hoffen und erwarten könnten, und auchwohl wirklich hoffen und erwarten. Denn esmag wohl nicht leicht in unseren Tagen, einWeiſer, ein Staatsmann und Regent, ein Re-ligionslehrer, ein nach Zufriedenheit und Ruhedes Lebens strebender Mensch gefunden werden,der es bey so vielen, und schnell aufeinanderfolgenden merkwürdigen Begebenheiten nicht oftwagte, bald frohe, bald traurige Blicke auf dieZukunft zu werfen, und sich und andere zu fra-gen: Was will das alles werden?Das will das werden? das ist also, vor-erst, die Frage, die ernsthafte, angelegentlicheFrage, des menſchenfreundlichen Wei-sen. Ihm ist nichts so theuer und ehrwürdig,als die Bildung, die Veredelung, die Vollkom-menheit und Glückseligkeit seines Geschlechts.Alle seine Arbeiten, alle seine Bemühungen undAnstrengungen waren derselben gewidmet, alleſeine Wünſche und Hoffnungen bleiben daraufgerichtet. Was darf ich also, fragt er ofteinsam und nachdenkend sich selbst, was darfich also in Rücksicht auf dieselbe von der Zu-kunft hoffen und erwarten? Werden auch indem künftigen Jahrhunderte die Menſchen, mei-ne Brüder und Schweſtern, immer weiſer, im-immer vollkommnermer edler und gebildeter,Werden jene edlenund glücklicher werden?Wis.