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Das Wetterleuchten über Europa am Ende des Jahrhunderts gesehen im Jahre 1788 :
(aus den Papieren eines verstorbenen Geistersehers)
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67Kirchen= und Religionszustand.tige Leute gepflanzt worden. Ungeistliche Geistlichehaben unserm Vaterlande die heissesten Wundengeschlagen. Erst durch ihr Handeln, dann durchihre Reden. Was letztere betrift, so hüllten sie sicherst in hölzerne. Orthodoxie ein; dann als der Ber-liner=Foppton*) einriß, wurden sie Schweber;bald da, bald dorthin nickend; endlich offenbareFeinde des Christenthums, die sich schämten denNamen ihres Meisters zu nennen; und heimlichund öffentlich gegen ihn Gift ausschäumend. **).Dazu kommt noch ihr Wandel; ihr Einmi-schen in alles was die Politik angehet. Ihr hoherTon auf Katheder und Kanzel. Ihr Pfaffen= oderPriesterstolz. Auch unter den Protestanten hattenwir genug solcher Pfaffen=Tücke, solcher Mameluckenund Heuchler; sie machten es so arg als je die Katho-liken. Denn was ist empörender, als daß jederweltliche Regent ſeine Regierung damit anfangenmuß, daß er die Priester lehrt, was ihres Amtesist; daß sie ewig nach Neuerungen schnappen? Undwo hat sich Christus jemals ins Weltregiment ge-*) Muster in der allgemeinen deutschen Bibliothek, und sonst.Das Berliner Religions=Edikt giebt den Beweis, wieweit es schon mit der christlichen Kirche, im Preußischenmüsse gekommen seyn, da ein solches Gesetz dort nöthigwurde, und ganz Deutschland, wenigstens alles was aufgeklärt beissen wollte, kleidete sich nach dem Berli-nerschnitt.E 2