Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
886
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886 FS. Nr. 2488.

die Madonna mit dem Kinde über der von ffngeln in der Luft getra-genen Kirche vorstellt. Dieses Blatt findet man in dem Buche: Notiziedella Santa rasa di Maria Vergine. venerata in l.oreto. Lorelo 1700, 8.Der Holzschnitt mit der heil. Maria von Loreto ist mittelmässig. DieFigur derselben und des Kindes scheint einer Kadirung des SimonCantarini entlehnt M seyn. Auf den anderen Holzschnitten des er-wähnten Buches steht der Name des Künstlers: Federico Sartorj incisein l.oreto.

2488 Medailleure und Münzmeister, welche F. S zeichneten. Daraufp o j ß ent Schlickeysen, Abkürzungen auf Münzen und Medaillen> des Alterthums &c. S. 114 ein, und wir geben nur einige*.,* !■ ) Zusätze.

Friedrich Stierbitz, Münzmeister in Sorau um 1622.

Friedrich Schrattauer, Münzmeister in Coblenz 1693 — 1695.

Francesco de Sevo, Sternpclschneider aus Piemont, stand im erstenDeceimium des 18. Jahrhunderts in Diensten des römischen Hofes.Von ihm wird ein The.il der Stempel zu den vielen Medaillen auf PapstClemens XI herrühren, welche aber fast alle unbezeiehnet sind. EinPiaster, welcher auf dem Revers Clemens XI. in St Maria Maggioreals Prediger vorstellt, ist F. S. f., oder F. S. F. bezeichnet.

Leopold Ferdinand Schärft*. Münzmeister in Trag von 1713-1728.Er verband diese Buchstaben auch zum Monogramme, wie No. 2477gegeben.

Sigmund Friedrich Schäfer, geboren zu Düsseldorf 1725, war von1749 - 1754 Stempelschneider in Weilburg, und kam dann als Münz-meister nach Eisenach, wo er 1776 starb.

Friedrich Sylm, Münzmeister in Warschau von 1765 — 1767.

Friedrich Schulze, Münzhcrr, d. i. Aufseher des Münzwesens, inRostock um 1783.

F. P. Stockmar war von 1760 — 177") Hofmcdailleur in Dresden.Er fertigte Denkmünzen auf merkwürdige Ereignisse, und dann auchMünzstempcl. Die Leipzirar Huldigungs-Medaille mit dem Bildnissedes Churfürsten Friedrich August (1768) und dann die Münzen derHerzogin Anna Amalia als Vormünderin sind theils F. S. gezeichnet.Auf einer andern Huldignngsmodaille des Chnrlürsten stehen die Buch-staben p T g. Sie ist von Stockmar und Job. Friedrich Stieler gefertiget.

August Friedrich Stieler und sein Sohn Friedrich, beide Stempel-schneider. g«'hnrpn zu den tüchtigsten Künstlern ihrer Zeit, nocti mehraber Johann Friedrich Stieler, welcher gewöhnlich l.F.S. zeichnete.August Friedrich Stieler war chnrfürstlicher Medailleur in Mainz, undzeichnete Gepräge F. S. Von ihm sind neben andern die Stempel zudem Cnnventionsthaler mit dem Bildnisse des Bischofs Friedrich Carlvon Erthal von Mainz I7!)(i. Er ist F. S. gezeichnet, so wie eine Me-daille von 1795 zum Andenken an die Befreiung der Stadt Mainz beider Belagerung des General Clairfait. Gleichzeitig ist ein Dukate mitdem Bildnisse des Churfürsten Carl Joseph von Mainz Die Belagerungs-münze und das Goldstück gibt Hennin pl. 68 No. 683 und pl. 71 No 711in Abbildung, und liest die Buchstaben F. S Fee.it Stieler. Er verstehtdarunter den Jakob Stieler, den Sohn des Medailleurs A. F. Stieler,welcher 1799 im 27. Jahre starb. Der Verfertiger der Stempel ist aberder ohurl'ürstlich mainzische Ilofstempelschneider A. F. Stieler, vonwelchem auch eine Medaille auf die Rückkehr des Churfürsten herrührt.Dieser Künstler starb 1797, und darf nicht mit dem chiirlurstlich