Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
636
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636 EN. Nr. 1698-1701.

22) Alte und neue Kindcrlieder, Fabeln , Sprüche und Räthsel,von G. Scherer. Leipzig 1846, 1849, 4. In diesem Werke sind zweiBlätter mit den Initialen E. N. , auf dem einen zwischen der Jahrzahli«4ß. Die Schlussvignette hat über den Initialen das Wort von Schw.,d. i. M. von Schwind, welcher die Zeichnung lieferte.

23) Der Wanderer, nach Goothe's Gedicht. Nach der Aquarell-Zeichnung für das Album des Königs Ludwig I. in Kupfer radirt, fol.

24) Kandzcichnungen zu neueren deutschen Dichtungen. Stuttgart1853. Das erste Heft enthalt 6 radirtc Blätter, von welchen vier mitdem Namen bezeichnet sind. Auf den beiden anderen Blättern stehendie Monogramme mit der Jahrzahl HI1J2. Sie sind betitelt: Das Blattim Buche (A. Grün), und: der Blumen Bache.

1698. Elisabeth Ney, Bildhauerin, war um 1854 in Münchenthätig. Man findet Gypsreliefs mit dem gegebenen Monogramme.Ein solches von 1854 stellt einen schönen Grabgenius mit ge-senkten Flügeln vor.

1699. Unbekannter Maler oder Zeichner, welcher in der zweitenHälfte des 16. Jahrhunderts thätig war. In J. J. Boissard'sJcones virorum ülustrium ist das Bildniss des Johannes Posthius

Archiater Palatinus mit diesem Monogramme bezeichnet. Es ist vonTh. de Bry gestochen. II. 5 Z. 2 L. Br. 4 Z.

1700. Johann Esaias Nilson, Maler und Kupferstecher, geb. zurdpL Augsburg 1721, gest. daselbst als Direktor der Akademie

C^ <7° ' 1788. Einer der fruchtbarsten Künstler seiner Zeit, hinter-liess er eine bedeutende Anzahl von sehr schätzbaren radirten und ge-stochenen Blättern, welche Bildnisse und Figurensccncn in Einfassungenvorstellen. Letztere bestehen in Grotten- und Schnörkelwerk mit anderenOrnamenten , und geben Muster der Decorationskunst des 18. Jahr-hunderts. Hierin leistete Nilson für den damaligen Geschmack Ausge-zeichnetes , und seine Produkte stehen daher noch gegenwärtig inAchtung. Sie erschienen in Folgen zu 2, 4, 6 und 12 Blättern, undjede derselben ist für sich nummerirt. Im Catalog Ilcynard IL No. 42und III. No. 148 sind mehr als 60 Folgen angezeigt, und dieses Ver-zeichniss ist besonders hinsichtlich der Ornamente von Interesse. Auchdie Bildnisse des Künstlers bilden Folgen. Sie erscheinen hauptsächlichnur als Mittelstücke für die Einfassungen. Auf mehreren Blätternkommt das Monogramm des Künstlers vor, auf anderen stehen dieInitialen E. N., oder J. E. N.

1701. Eugen Neureuther, Maler und lladirer, ist oben No. 1697

meingeführt, und es ist daher nur wenig nachzutragen.Auf seinen lithographirten und radirten Blätternkommt gewöhnlich ein aus diesen Buchstaben ge-.jj (figj Ö bildetet Monogramm vor, zuweilen begegnen uns

wi il * ° aber auch die Initialen des Namens. Die zweiten

Buchstaben t XI gibt Brulliot II. No. 714 mit der Bemerkung, dass sieauf landschaftlichen Gemälden vorkommen. Diese Bilder stammen ausder Jugendzeit des Künstlers. Die anderen Buchstaben findet man aufRadirungon. Die ersten in gothischer Form stehen auf einem Blättchcumit einem lesenden Mädchen. Die Initialen mit der Jahrzahl /«<*«kommen in G. Scherer's alten und neuen Kindcrliedern vor. Auf derSchlussvignette dieses schön illustrirten Werkes weichen die Buch-staben von den ersten etwas ab, und darübersteht: von Schw. M. vonSchwind hat die Zeichnung geliefert. Unter dem Monogramme E N.1. c. ist ein Verzeichniss der Blätter dieses Künstlers beigefügt.