Druckschrift 
2 (1860) CF - GI
Entstehung
Seite
344
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344 D. Nr. 887.

Mathias Donner, Stempelschneider in Wien, 1735 — 1770. DerBuchstabe Ü steht auf einem schönen Thaler mit dem Bildnisse desGrafen Philipp Ludwig Schafgotsche, Bischofs von Breslau, 1770. DerStempel ist wahrscheinlich von Donner. Er zeichnete auch M. D.

Daniel, Stcmpelschneidcr in Stuttgart, um 1750.

Damessel, Stempelschneider in Hanau, 1761 — f765. Sehr seltenist ein Thaler von 1764.

Jean Dassier, Medailleur, geb. zu Genf 1676, gest. daselbst 1763.Einer der berühmtesten Künstler seiner Zeit, hinterliess er eine be-deutende Anzahl von Medaillen , deren wenige mit D bezeichnet sind.Eine solche enthält das Bildniss des Oliver Cromwell und das Mo-nument desselben. Eine andere, in Bronze ausgeprägte Medaille gibtdas Bildniss des Thomas Crammer. Dassier zeichnete auch /. D.

Dowig, Stempelschneider in Hillesheim, 1762 — 1764.

Donatl, Wardein in Kremnitz, 1765 — 1770.

Ignaz Donner, Medailleur an der k. k. Münze in Wien von1776 — 1803. Er zeichnete auch /. D.

Cajetan Destouches, Stempelschneider, war von 1784 — 1807 ander Münze in München bethätiget. Mit D bezeichnet ist eine silbernemilitärische Ehrenmedaille mit dem geharnischten Brustbilde des Chur-fürsten Maximilian Joseph von Bayern (1799). Letzterer Hess auch alsKönig eine solche Medaille prägen. Destouches zeichnete auch C. D.

Jean Pierre Droz, Medailleur, geb. zu La Chaux-de-Fond 1746)gest. zu Paris 1823. Dieser treffliche Künstler lieferte ausser denschönen Münzstempeln mehrere Medaillen, deren zu den Meisterstückender Miniaturplastik gehören, wie jene mit der Büste Napoleons , alsersten Consuls auf den Friedensschluss von Luneville 1801, auf PapstPius VII. 1805 &c. Mit dem Buchstaben D scheint er sehr seltengezeichnet zu haben. Wir wissen nur von einer Medaille mit demBildnisse des Jgnaz Joseph Guillotin Santo 1807. Auf dem Revers isteine sitzende weibliche Figur mit dem Brennspiegel. Droz zeichneteauch /. P. D.

Augustin Dupre, Graveur genäral des tnonnaies de France, hinter-liess mehrere treffliche Medaillen, und war um 1788 — 1810 thätig.Im Künstler-Lexicon IV. S. 17 haben wir deren verzeichnet.

Giovanni DonadiO, Medailleur, gehört zu den vorzüglichsten itali-enischen Meistern seines Faches. Die Medaillen auf Vittore Alfieri,E. Q. Visconti, Joseph Louis Lagrange &c. rechtfertigen sein Lob.Blüthe um 1800—1815.

Dannenberg, Stempelschneider in Clausthal, 1789—1805.

Rambert Dumarest, Medailleur, geb. zu Saint Etienne en Forez1750, gest. zu Paris 1806. Den vorzüglichsten Meistern seines Fachesgleich, hinterliess er eine ziemliche Anzahl von Medaillen mit Bild-nissen berühmter Männer, und auf wichtige Zeitereignisse. SeineHauptwerke sind mit dem Namen bezeichnet.

Anton Paul Dallinger, Medailleur und Edelsteinschneider, geb.zu Nürnberg 1772, gest. nm 1830. Dieser geschickte Künstler hinter-liess eine Anzahl von Mcdaillcu mit Bildnissen berühmter und ver-dienter Männer, und auch Denkmünzen auf merkwürdige Zeitereignisse.Auf einer Medaille mit dem Bildnisse des 1808 verstorbenen Negoci-anten Joh. Wolfgang Kessler in Nürnberg steht am Arme D. allinger.

Carl Wilhelm Doli, Stempclschneider in Carlsruhe, fand unter denInitialen C. W. I). bereits eine Stelle.