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Blättern mit Ovalen, in welchen Teufel und andere phantastische Ge-stalton sich zeigen. Auf dem ersten Blatte mit Teufeln am Tischesteht die Jahrzahl t8&8 in der Mitte, und CSF rechts unten. II. 3 Z.3 L. Br. 2 Z. 10 L.
700. Unbekannter Maler oder Zeichner, wahrscheinlich aus derC.-S.Q.ihc- «■■/■ ft' anziis ischen Schule des 17. Jahrhunderts. Die gogo-
•y •*• i, enon Buchstahcn mit voranstehender Schrift: F. Albano
pinx., stehen auf einem geätzten, und mit der Schneidnadel vollendetenBlatte, welches Maria vorstellt, wie sie das auf einem Tische sitzendeKind mit der Linken sanft an sich drückt. Neben und hinter demschlummernden Kinde stehen zwei Engel. Oval, H. 7 Z. 7 L.Br. 5 Z. 7 L.
701. Cornelia Saftleven behauptet oben unter C. L. No. 354s~\ r> eine Stelle, da das gegebene Zeichen nicht von Jedermann
( rV '" CS,J erlegt werden dürfte. Das Weitere ist an be-v-'S^-O treffender Stelle verhandelt, wie nämlich das Monogramm,jfa *?"T welches nur auf einem einzigen Blatte vorkommt, aus der^ V Losart Saft-Leven sich erklärt.
702. Cornelis Saftleven bediente sich dieser Zeichen, welche wirs-r o- p P aber oben No. 385 bereits eingereiht haben, da derV-mO-/.,L <Jo . Unkundige eher CL als CSX lesen dürfte. An betref-fender Stelle haben wir das Weitere verhandelt, und daher sei nurder Rückweis gegeben.
703. Caspar Osello, genannt C. ab Avibus und C Patavinus,
fand oben unter dem Monogramm CAP I. No. 2243 eineausführliche Stelle, und es ist auch bereits jenes Blatteserwähnt, auf welchem das gegebene Zeichen vorkommt. Es stellt denJäger Orion mit der Göttin Diana auf den Schultern vor, in Copienach Giorgio Ghisi Mantuano , B. XV. p. 402 No. 43. Bartsch gibtein anderes Monogramm, welches CAP ohne F. zu lesen ist. BrulliotI. No. 204 fand aber im Cabinot zu Paris ein Exemplar mit obigemMonogramme vor, so dass zwei verschiedene Abdrücke vorhanden seynmüssen, wenn das Zeichen bei Bartsch genau ist. Es wäre aber auchmöglich, dass das eine oder das andere Blatt nicht von Caspar abAvibus herrühre, da von seinen Zeitgenossen Copien gemacht wurden.Das obige Monogramm passt indessen auf Osello, indem CASP. oderGASP. F. zu lesen ist. Man findet diese Abbreviatur auch auf zweianderen Blättern. Die erwähnte , nach Luca Penni gestochene Vor-stellung des Orion hat die Jahrzahl 1503. H. 12 Z. 6 L. und 10 L.Band. Br. 9 Z. 3 L.
704. Caspar Osello ? Diese Zeichen werden in Hubcr's Handbuch/SQ für Kunstliebhaber III. S. 202, und in Bryan's „Biographical^gL/C^ and critical dictionary &c." dem Gaspar Osello, oder G. abx^Tv* Avibus zugeschrieben, aber ohne Angabe irgend eines Blattes( /jVy mit dem einen oder dem anderen Monogramme. Obgleich^- i^>J • nun die genannten Schriftsteller, und nach ihnen auch Heller(Monogrammen - Lexicon S. 65) die Sache für gewiss hinnehmen, sobleibt dennoch ein starker Zweifel an der Richtigkeit der Zeichen, dasie sich auf Kupferstichen des Osello noch nicht vorgefunden haben.Brulliot I. No. 223 hält daher das Ganze für eine Erfindung. DasZeichen, welches er in der neuen Ausgabe des „Dictionnairo des mono-grammes" gibt, ist aber nicht jenes bei Huber. Dieses Zeichen hatdie Form unsers zweiten, und im Ealle einer willkührlichcn Composition
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