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2 (1860) CF - GI
Entstehung
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CRI-CRO. Nr. 639-643.

schlafenden Jüngern vor. Es ist bezeichnet: Cri. IV. 1076. Cl.Vitscherex.,kl. qn. fol. Auf allegorischen Blättern von J. Ditmar stehen die beidenandern Abbreviaturen, 8. u. kl. fol.

639. Barbara van den Broeck, Crispin's Tochter, geb. zu Ant-

/Vi\n harh sr wer P on 1560 > stach eini 8 e Blätter nach Zeich-vrwy, toiv, ai>. nul] g erl ihres Vaters, wie Rebecca am Brunnen,

Simson und Delila, das jüngste Gericht u. s. w. Auf den beidenersten Blättern steht die Abbreviatur des Namens, welche bei Be-trachtung der vollen Schrift der Stiche klar wird. Ks ist CrispiniBarbara zu lesen, d. h. Barbara, Tochter des Crispin van den Broeck.

640. Crispin van den Broeck, Historienmaler und Kupferstecher

von Antwerpen (1530—1587),

Crispan i.ven.Crispaen i.Crispi in.Crispiaen innen.CRISPIAN. FCrispin J.Vent.CRISPIN JVENTORCr ispine inve.CRISPINUS.

AO' 1571.

wurde oben unter Cri. IV. be-reits eingeführt, und unter demMonogramm C Vit kommen wirausführlicher auf ihn zurück.Die gegebenen Inschriften findetman fast alle auf Kupferstichen.Mit dem fünften Namen ist jedochein Gemälde des Meisters imMuseum zu Antwerpen bezeich-net. Es stellt das jüngste Gerichtvor, und befand sich früher inder Sammlung des H. van Ert-bom. Barbara van den Broeckhat dieses reiche Bild in Kupfer' gestochen, und damit ihr Meister-stück geliefert, s. gr. fol. Im k. Museum zu Madrid wird ein Gemäldeder hl. Familie aufbewahrt, welches den Namen CRISPINUS trägt.Der Künstler scheint also ausser dem ans C V li bestehenden Mono-gramme auch mit dem Taufnamen signirt zu haben. Den Kupferstichenmit den anderen Namen scheinen thcils Zeichnungen zu Grunde zuliegen. Blätter dieser Art sind von Hieronyinus Wierx, Johann Sadeler,Jan Ditmar, Heinrich Collaert, Hermann Müller, Jacob de Ghcyn,Barbara van den Broeck u. s. w. Andere Blätter haben nur die Ver-lags - Adressen von Peter Baltens, Hans van Luyck, J. Bosscher &c.

641. CRISTA, CRISTE, CRISTVS, ägAg

van Eyck'schen Schule, welchen Vasari Pietro Christa oder Cristo,und Andere Pieter Christophsen (Petrus Christophori) nennen, findetunter n ptt\ gpl — eine Stelle.

642. Chevalier Alexander Moretti, ein Römer von Geburt, wid-y mete sich unter Leitung des L. Van-

S^jy /yfi /. / /? vitclli und J.P.Paimini der Architektur.

^ • <S f(-' Wl && oLCsO, Er boreiste Italien, Sicilien, Griechen-land und Klein - Asien , um architektonische Monumente zu zeichnen.Diese Zeichnungen sind in Deckfarben ausgeführt, und wie oben be-zeichnet. Im Jahre 1784 machte er 125 Zeichnungen durch den Kupfer-stich bekannt. Man findet Exemplare in Lavismanier und in Farben, gr. fol.

643. Christian Rothgiesser zeichnete einige seiner Blätter C. R. fec,C Roth \ un(J ( l aner ist oben No. 615 bereits über ihn gehandelt.

• * ' \ Die Abbreviatur des Namens steht auf Blättern mit

t. Kotng. /. J Bildnissen von Fürsten, gr. 8. Er gehört zu denmittelmässigen Künstlern des 17. Jahrhunderts.