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G.P.
CP-CPF. Nr. 549-553. 211
Pferd, R.-D. No. 25. Der Reiter ertheilt einem links im Grunde sichzeigenden Cameraden Befehl. Die Buchstoben CP sind sehr schlechtgeritzt, und weniger regelmässig, als die obigen. H. 6 Z. 9 L.Br. 6 Z. 2 L.
549. Comte Pajol, Kunstliebhaber in Paris, ist durch eine An-ffy zahl von radirten Blättern bekannt, welche wir aber nicht
selbst gesehen haben. Sie stellen Pferdeställe, berittene Ara-ber , Türken beim Bretspiel u. s. w. vor. Auf einigenBlättern stehen die Buchstaben C P. in richtiger Stellung,auf andern sind sie verkehrt. Das Format ist qu. 8., qu. fol. u. hoch fol.Ein grosses Blatt mit französischen Cuirassieren zu Pferd ist C. P.lQWi bezeichnet, gr. fol. Zwei andere Blätter mit derselben Bezeich-nung stellen französisches Militär zu Pferd und Fuss vor, 8. — GrafPajol diente damals wahrscheinlich in der französischen Armee.
550. Cornelis Pronk, Zeichner und Maler von Amsterdam, war(~* • fO ' Schüler von Jan van Houten und Arnold Boonon, und malte
I 'in seiner früheren Zeit eine bedeutende Anzahl von Bild-nissen. Später copirte er Werke älterer Meister in Oel, Aquarell undTusch, womit er grossen Beifall fand. Noch grösser ist aber die Zahlseiner Ansichten von Städten, Dörfern, Schlössern, Kirchen &c. inHolland, Seeland und andern Provinzen. J. Folkema, van Schley,S. Fokkc, Johann Caspar Philips u. A. haben solche Ansichten inKupfer gestochen. Auf Zeichnungen, und wohl auch auf gestochenenBlättern , findet man die Initialen des Namens, welche aber nicht mitjenen des Caspar Philips Jacobsz. zu verwechseln sind. Pronk istmanierirt und steif, C. Philips Jacobsz. dagegen ein geistreicher undorigineller Künstler.
C. Pronk starb 1759 im 68. Jahre.
551. Pietro Paolo Bonzi, Landschaftsmaler und Radirer von Cor-IE tona, fand oben unter dem Monogramm CB I. No. 2299 eine
Kt ausführliche Stelle, da der Buchstabe P weniger klar hervortritt.Der Schnörkel ist auch kein C., er gab aber wahrscheinlich die Ver-anlassung, dass das Zeichen von Bartsch u. A. dem Jacob Cavedonebeigelegt wurde. An der bezeichneten Stelle ist das Weitere überBonzi gesagt, und es wird auch ersichtlich, dass das nach den früherenSchriftstellern hier gegebene Monogramm nicht ganz genau ist.
552. Charles Philippe Campion Abbe de Tersan, Kunstliebhaberr- ^P / C7* (1744—1816), radirte eine ziemliche Anzahl vonLiJ L/aC'U *"** Blättern, welche aber meistens mit einem aus CTbestehenden Monogramme versehen sind, so dass wir unter diesemZeichen näher auf ihn eingehen. Die gegebenen Buchstaben findetman auf einem Blatte, welches drei nackte Frauen mit Amor vorstellt.Links unten steht: AI Abbate di Saint-non dilellante diletto. C P C deT*'* feeit aqua forte £. 11 dec. 1764. Dieselben Initialen findet manauch auf einem Blatte mit der Figur der Eva in Umriss. Der Abbede Tersan scheint den Stich des Marc Anton nach Francia benütztzu haben.
553. Guillaume Perrier, Maler und Radirer von Macon (Saöne-et-Loire), wurde zu Anfang des 17. Jahrhunderts geboren, undvon seinem Onkel Francis Perrier unterrichtet. Er malte
verschiedene religiöse Darstellungen, besonders für die Kirche derMinoriten zu Lyon, in deron Kloster der Künstler eines Mordes ver-dächtig Zuflucht gefunden hatte. Er starb daselbst 1665. Robert-
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