CP. Nr. 508-509. 195
Entwürfe zu den Fresken der Friedhofshalle in Berlin. EilfBlätter mit Bildern in Umrissen von J. C. Thäter 1845 — 1848,gr. roy. fol.
Sechs Entwürfe zu Darstellungen aus Tasso's befreitem Jerusalem.In Umrissen gestochen von E. Eichens. Nebst Erklärung. Berlin 1843,gr. qu. fol.
Entwürfe zu den Bildern, einzelnen Figuren und Arabesken,welche auf dem von Sr. Maj. dem Könige Friedrich Wilhelm IV. demPrinzen von Wales als Pathengeschenk übersandten Schilde dargestelltsind. Sechs Blätter von A. Hoffmann. Berlin 1847, q«. roy. fol.
Entwurf zu einem Glasgemälde für den Dom in Aachen. Nachder Bleistiftzeichnung von 1850 für das Album des Königs Ludwigvon Bayern von J. C. Thäter in Umrissen gestochen, kl. fol.
Das neue Testament, deutsch durch Dr. M. Luther, nach derAusgabe von 1545. 110 Bogen Oliphant - Folio, mit historischen Illu-strationen von Cornelius und Kaulbach, in Holzschnitt ausgeführt vonUnzelmann, A. u. 0. Vogel. Bei Gelegenheit der Londoner Industrie-Ausstellung in circa 80 Exemplaren veranstaltete Ausgabe. Berlin 1851.
508. Carl Peschel, Historienmaler von Dresden, zeichnete ge-wöhnlich mit einem einfachen, aus C P bestehendenMonogramme, welches wir unten No. 514 mit dem wei-teren Nachweis über den Künstler geben. Man findetdieses Zeichen auf etlichen lithographirten Blättern infolgendem Werke : Das Buch Tobiä in eilf bildlichen Dar-stellungen von C. Peschel. Leipzig 1830. 4. Das noch bei-gefügte, aus / W bestehende Monogramm auf den Blättern
gehört dem Lithographen J. Williard an.
509. Unbekannter Kupferstecher, welcher zu Anfang des 17. Jahr-hunderts arbeitete. Brulliot I. No. 1424 macht auf das
b erste der unten beschriebenen Blätter aufmerksam, bringtX» aber das auf demselben vorkommende Zeichen No. 1423,so dass eine Verwechslung stattfindet. Der genannteSchriftsteller bemerkt in diesem Artikel, dass das Monogramm aufBlättern in der Weise des Martin Pleginck vorkomme, bezeichnet aberkeines nach dem Inhalte. Der Monogrammist CP ist jedenfalls einZeitgenosse jenes Meisters, er arbeitete aber nicht so fein. SeineBlätter bilden eine Folge, von welcher wir durch Hrn. Börner nurTheile kennen.
1) Zwei nackte geflügelte Kinder, welche einen Fruchtkorb aneiner auf ihren Achseln liegenden Stange tragen. Mit dem erstenZeichen, und der Ziffer 2 unten gegen links. H. 2 Z. 5 L. Br. 3 Z. 2 L.
2) Ein Herr und eine Dame auf dem Spaziergange. Erstererspielt auf der Laute, und hinter ihm geht die Dame mit dem Fächerin der Linken nach rechts. Im Mittelgrunde geht ein zweites Paar.Das Monogramm bemerkt man links unten im Baumstamme, und inder Mitte unten steht No. -*. In der Grösse des obigen Blattes.
3) Eine militärische Scene. Links sieht man einen Soldaten mitdem Spiesse, und rechts einen Offizier mit einer Schriftrolle in derRechten. Im Mittelgrunde sind Zelte und Kanonen, und in der Fernebreitet sich eine Stadt aus. Das Monogramm steht unter dem Fussedes links befindlichen Soldaten, und unten in der Mitte No. 6. DieFiguren sind bei Goltzius entlehnt, wie im folgenden Blatte.
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