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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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Andrea del Sarto, kann noch immer neben derIlaphaelschen angeführt werden, obgleich die For-men schon mehr der Wirklichkeit angehören. NurhixtC ich die Flute aus der Hand des Engels wegge-wünscht. Doch hat ihn der Künstler zum Glückenicht blasend vorgestellt.

Das Hauptwerk dieses Saals und der ganzen Gal-lerte ist ein Johannes in der Wüste, wahr-scheinlich von Haphael. Oder welche andere Handhätte ihn bilden können! Nackt, nur ein Tigerfellum seine Lenden, sitzt der schöne, kraftvolle Jüng-ling an einem dunkeln Fels, aus welchem eine Quellerieselt. Eben hat er mit der Rechten eine SchaleWassers geschöpft, aber die Bedürfnisse des gröbernLebens üben so wenig Macht über ihn, dafs er zutrinken vergifst, ganz verloren in die himmlischenGedanken, welche um seine Stirne schweben. SeinGesicht hat nichts von dem strengen Ernste einesAnachoreten es ist mild und heiter, und er denktitzt nicht an die Versunkenheit seiner Zeitgenossen,sondern an den der kommen , und welchem er denWeg bereiten soll. Es wird dem Beschauer fastunmöglich, sich von dieser herrlichen Gestalt zutrennen, und man kehrt beim Scheiden noch einmalmit den Augen und mit der Seele zu ihr zurück,wie zu dem sich entfernenden^ Freund in der Stundeder Trennung,