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Aus jener DorfkapcW, in Laub verhüllt,Klang nie das Sturmgeläut' in Schreckensnächieh,
Wenn Aufruhr tobt, der tausendstimmig brüllt,Mit Brand und Dolch in hochgeschwungner Rechten.
Den Wiederhall der Eppichklüfte schrecktHein Schlachtgeschofs; statt rauher Kriegstrommeten,Hallt hier das Hörn, das früh die Hirtin weckt;Der Tag erlischt beim Ton der Weidenflöten.
Hier muht die Kuh auf gelbbeblümter Au;Dort klingeln hell der Ziegenheerde Schellen;Das Käuzlein schnaubt im alten Ritterbau;Und Bienen sumsen an des Gicfsbachs Fällen.
Dort flüstern Silberpappeln sanft umweht,Die grün und weifs die Blätter wechselnd regen;Das Mühlenrad, das trag die Schaufeln dreht,Klappt langsam fort mit gleichgemefsnen Schlägen.
Im Dickicht schallt der Drossel Waldgesang;Das Heupferd zirpt auf frischgemähter Weide;Am Hügel klirrt gewetzter Sensen Klang,Und fem verhallt das dumpfe Stadtgeläute.
O selig, wer, nach freier Herzenswahl, ,In diesem Grund sich heimisch siedeln konnte!Wie dort Petrareh im felsumragten Thal;Wie Xenophon im ländlichen Scillonte.Ans. i. Rh. 5. Heft. 5