nähere Beschreibung derselben dürfte für jeden mei-ner Leser Interesse haben.
Die kleinern Flofse werden gröfstentheils in den.Yorgebürgen des Schwarzwaldes und im Odenwaldegebaut, und auf der Murg, der Alb und dem Ne-kar auf den Ilhein gebracht.
Bei Mannheim und Mainz wird alsdann eine An-zahl derselben in gröfsere Flüfse vereinigt, und diesewieder — in den Gegenden von Koblenz und An-dernach — zu einem Hauptfiofs zusammengefügt.
Die Länge eines Bauptflofses ist gewöhnlich vonsieben bis neunhundert Fufs — die Breite beträgtetwa siebzig. Auf dieser Ungeheuern Masse vonHolz sind zwölf bis fünfzehn bretterne Wohnungenzerstreut, worunter die Herrnhütte sich meist durchinnere Eleganz und Bequemlichkeit auszeichnet, unddas Ganze wird durch eine Menge Buderknechte undArbeiter belebt, deren Anzahl sich nicht selten aufneunhundert beläuft.
Die Holzarten, woraus ein solches Flofs zusam-mengesetzt ist, sind Eichen und Tannen.
Der Boden oder Grund ist von langen Stämmenangelegt, die an den hintern Theilen, und wo siemit einer neuen Lage zusammenstofsen , durch Bund-sparren befestigt sind. Diese Bundsparren bestehenaus Murgtannen, denen man zu Flöfsen den Vorzuggiebt, weil sie zu Tragmasten dienen, und besser