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A R G E N F E L S.
Dem Schlofs Rheineck. gegenüber bildet sichschon wieder ein Landschaftsgcmählde von eigen-tümlichen Reitzen. Am rechten UFer zieht sichdas Dort' Hönningen hin, das von freudigen Wein-liiigeln umgeben ist. Der treffliche rothe Wein , derliier gezogen wird , heifst in der Spraclie des LandesBleiche«. Zur nördlichen Seite des Dorfs steht aufeinem Berghange das Schlofs Argenfels mit mah-lerischen Umgebungen. In altern Zeiten gehörte esden Grafen von Isenburg, von welchen es an dieGrafen von der Leyen kam , die es ringsum durchfreundliche Anlagen verschönerten. Aber gegenwär-tig ist es meist zerfallen, und schon wächst wildesGesträuch auf den bemoosten Mauern. Auch vonden ländlichen Verschönerungen ist nichts mehrübrig, als ein dunkler Buchengang, der an den Randdes überhängenden Felsens hinfahrt, wo man eineherrliche Aussicht findet.
An diesen kühn aufstrebenden Fels reihen sicheinige kleinere Steinmassen, wie eine lange Mauer,in gerader Richtung hin, und die dahinter weglau-