Reichsangelegenheiten, und die Stralse, der alteHol', führt von dem ehemals darin gestandenen Kü-uigshofe noch den Namen.
Heinrich IL trennte die Stadt im Jahr 1018 vomReiche, und gab sie an Kurtrier. Ein Graf von Isen-burg Iiefs sie im Jahr i^4 ( ) lmt Mauern umgeben.
In altern Zeiten wohnten die Bischöfe meistens,wegen der vielen Kriegsunruhen, auf der VestungEhrenbreitstein, bis Heinrich von Vimstingen imJahr 1280 die Burg nahe an der Moselbrücke, er-baute.
Die alte Moselbrücke, welche Klein - Coblenzmit der Hauptstiidt verband, ist bis auf die letzten"Trümmer verschwunden. Erzbischof Balduin hattesie im vierzehnten, Jahrhundert «baut. Sie mafs dieLänge von fünfhundert Schritten, ruhte auf vierzehnBogen, und war so hoch, dafs bemastete Schilfebequem durchfahren konnten.
Das neue Schlofs, so wie die sich umherrei-hende C lein en s s tad t, die in der That den schön-sten Theil von Coblenz ausmacht, liefs der letzteKurfürst aufführen.
Dieses Schlofs macht eigentlich nur einen grofsenFlügel aus, der seine Hauptf'acade nach dem Landewestwärts richtet. Zu beiden Seiten laufen in einemHalbzirkel mehrere Nebengebäude für die ehemali-gen Schlofswachen , Küchen , Stallungen , Remisen,