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ler heiligen Berge rulit im Gebüsch eine stilleEinsiedelei, und unten spiegelt sich Niederlahn-stein hu Gewässer; links trauern die Ruinen vonLahneck auf der verlassenen Höhe.
Die Laiin entspringL auf dem Westerwalde, undwindet sich in mannigfachen Krümmungen durch dieHessischen und Nassauischen Länder; bald nimmtsie ihren Lauf zwischen belebten Städten hin, unddient ihrem Gewerbfleifse, bald rauscht sie an demFufse alter Burgen vorüber, und bahnt sich rau-schend ihren Weg über Klippen. Die Höhen anihren Ufern sind gröfstentheils mit Weingärten undWäldern geschmückt. Man findet auf ihnen mine-ralische Quellen und Farbenerden, von vorzüglicherGüte.
Dieser Flufs führt übrigens eine Menge Materia-lien mit sich in den Rhein, und die Insel, welcheseiner Mündung gegenüber liegt, ist wahrscheinlichaus den Schieferstücken entstanden, die er von sei-nen Ufern loswäscht, und mit sich forlreifst.
Bei ihrem Ausflusse in den Rhein bildet die Lalme 'ne Halbinsel, ,worauf sich Niederlahnstein,Wie aus den Wogen , emporhebt. Hinter den beidenStädtchen schwellen ihre Ufer zu Bergen an, undl W Thale steht einsam und trauernd eine alte gothi-sche Kirche.
Lahn eck, das auf der Höhe thront, mag ehe-