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in der Natur das allzubestimmte nicht. Oder warumzögen uns die sanft verschwüninenaen Fernen in Ge-len's Landschaften mehr an, als seine noch so präch-tigen Vor - und Mittelgründe ? Warum ist die Em-pfindung so hehr und heilig in einer Mondnacht,wo das Auge weniger, aber die Einbildungskraft desto mächtiger angesprochen wird?
Ich will hiermit den Ncbulisten in der Kunst dasWort rächt sprechen; aber willkommener sind siemir doch immer , als die geduldigen Pinsler , die keinBlatt am Baum übergehen, und höhern Genufs ge-wühlt mir die flüchtigste Skizze von Raphael, als dasgeleckteste Bild von Dow oder van der Werf.
Unter Boppart macht der Rhein eine seiner stärk-sten Krümmungen. Wenn man um das in Obstbäu-men versleckte Dörfchen F e 1 s e 1 herumgekommenist, so glaubt man, er wolle in seinem Lauf wiederzurückkehren, und sich einen andern Ausweg su-chen, so gewaltig drängt er sich dem Aufgang ent-gegen. Doch bald wird man gewahr, dafs Um nurder Bopparter Berg zurückgewiesen habe, um sichweiter unten eine Bahn zu suchen.
Noch ist sein Bette von Gebirgen umgeben, aberdie Gestalten derselben sind weniger schroff undeckigt, und ihre Wölbungen fliefsen sanfter zusam-men. Besonders zeichnet sich rechts, ober Felsel,eine Höhe aus, die, wie eine Gartenterrasse, mit