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Mahlerische Ansichten des Rheins von Mainz bis Düsseldorf : mit 3 Kupfern u. 1 Karte
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doch schwerlich je gelingen, alle diese Felsen frucht-Lar zu machen. Indessen werden die Versuche voneinem Geschlechte zum andern wiederholt, und jedersterbende Hausvater hinterläfst hier seinen Kinderndas Vermächtnifs jenes Äsopischen Landmannes:Mein Schatz ist in diesen Felsen verborgen; hiergrabt und sucht! "

Allmälig nähert man sich dem anmuthigen Ober-wesel, das am linken Ul'er liegt, wo die Wogendes Kheins sich laut brausend an dein sogenann-ten Rünnnelsteine brechen. Noch etwas herwärtstrauern auf einer Bergspitze die Ruinen von Schön-berg oder Schoniberg, und erinnern an die Ge-schichten vergangener Zeit.

Auch Oberwesel hat von seiner ehmaligen Herr-lichkeit zum Theil nur noch Trümmer aulzuweisen,die zwischen den spätem Ansiedelungen warnendhervorblicken, und von seiner ehmaligen Bedeuten-lieit zeugen. Eine grofse gothische Kirche steht et-was entfernt am Ufer , und ruht in der stillen Um-gebung weitschattender Bäume. Sie wurde im Jahri33i vom Erzbischpf Balduin von Trier erbaut, undmit einem Kollegiatstift .verbunden.

So abgeschieden vom Lärm und Gewühl solltenalle Kirchen liegen. Die Schauer der Einsamkeitsind so nahe verwandt mit den Empfindungen der.Andacht, und nur in der Entfernung vom Getreibe