vorwärts scheint das am Fäfse rebenreicher Bergehingereihte, alte Bacharach ihn unter seinen Häu-sern aufzunehmen.
Bacharach, eine vormalige pfälzische Zollstadt,verdankt ihren Namen dem Weingotte. Nahe beider Siadt, an einem amnuthigen Werder — hierWörth genannt — ragt bei sehr seichter Fluth einFels aus dem Rheine, der die Forin eines Allarshat, und der vielleicht bey den Römern schon Bac-chi ara — Allar des Bacchus — hiefs. Gewöhnlichist der Stein nicht sichtbar, aber in den Jahren1654, 1695, 17191 und 1750 und in einigen folgen-den trat er aus dem seichten Wasser hervor, undwar jedesmal die glückliche Vorbedeutung einesherrlichen Weinjahres.
Die Stadt, an deren Spitze sich ein Kapuziner-kloster aus dem Wasser hebt, hat ein etwas finstresund altfränkisches Anseilen — ihre Strafben drängensich — eng und lichtscheu — am Rheine hin zu-sammen , und die übereinander hängenden Wohnun-gen scheinen augenblicklichen Einsturz zu drohen.Die weit in die Weinberge hinaufsteigenden Ring-mauern , und die vielen leeren Plätze im obern Theileder Sladt, die itzt mit Reben bepflanzt sind, gelbenein Bild ihrer vormaligen Gröfsc und nachherigen Ver-wüstung im dreifsigiährigen Kriege. Oben schliefsensich die Mauern an die Ruinen der Veste Stahl-