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und stürzten auf den einzelnen — ihre Lanzen trafenihn, er sank in die Kniee, und frohlockend glaub-ten sie schon sich des Grafen beinächtigen zu kön-nen, aber Morts Ann warf sie nieder, dafs sie mitden blutigen Locken im Staub lagen. Zwei andre,die ihnen nacheilten, hatten gleiches Loos — itztdrang ein ganzer Haufe an —■ die Pfeile und Wurf-spiese zischten von allen Seiten — Mort warf sichauf seinen Herrn, sein warmes Blut quoll über denblanken Harnisch des Grafen — schon umhülltendie kalten Schatten des Todes sein Auge, da hörteer den nahenden Ruf der L e i n i n g e n und V e h i n-gen, welche die zerstreute Schaar des Sponhcimerswieder gesammelt hatten — er sah seinen Herrn ge-rettet, und verschied.
Müller, der Mahler und Dichter, ein SohnKreuznachs, hat seine Vaterstadt und diese edle Thatin einem Gedichte besungen, welches, wie die inei-sten seiner durch kühne Originalität und wahrhaftmahlerische Darstellungsgabe ausgezeichneten Poeme,unsern Landsleuten wieder ins Gedächtnifs gerufenzu werden verdiente.