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woilte, — ödes Schweigen war ringsumher — ausden kleinen Fenstern einer Hütte schimmerte einLicht. Ich träumte mir Adolfs Geist, der in derStille der Nacht die Überreste seiner Wohnung be-sucht, und im anspruchlosen Leben der Dürftigkeitdie Gewifsheit erhält, dafs ihn auch die Erfüllungseiner schimmerndsten Entwürfe nicht zu dem Frie-den mit sich selbst geführt haben würde, dessender Arme hier nach vollbrachtem Tagwerke geniefst,der, wenn er nun sein Nachtgebet mit herzlicherlnnbrunst verrichtet hat, sich sicher genug durcheinen hölzernen Riegel verwahrt hält, und ohnealle Furcht auf seinem Strohlager schläft.
DER RHEINGAU.
Wenn man zwischen den Auen bei Biberich her-vorkömmt, erhält man die erste Ansicht des Rhein-gaus. Zwar ist sie dieselbe, die man schon vonden Erbenheimer Höhen hatte, aber die ParthienSind hier dem Auge näher, und der Reisende trittin die schöne Landschaft selbst ein, die durch denveränderten Standpunkt neue Reitze gewinnt undentfaltet. Sanft erheben sich längs dem Gestade hindie Anhöhen mit ihren Terrassen, auf welchen der