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sau hier erbauen liefs. Grofse Erinnerungen undernste Betrachtungen wecken diese Trümmer in derSeele des Wanderers. Wäre Adolf, auF welchemder kühne und hoclistrebende Geist seines Hausesruhte, nicht in der Schlacht bei Gelheim gefallen,so wäre vielleicht das teutsche Kaiserhaus am Rheinegegründet worden, unser Vaterland hätte vielleichtdie gewaltsamen Erschütterungen nicht erlitten, undder schöne Flufs betrauerte nicht das Loos der Völ-ker , deren Länder er durchströmt. Der damaligeChurfiirst von Mainz, Gerhard von Eppstein,hatte seinen Neffen Adolf auf den Kaiserstuhl erho-ben , und stiirtzte ihn wieder mit dem bittern Scherz,noch mehrere Kaiser in seiner Tasche zu haben.Er konnte freilich nicht vorhersehen, dafs der be-deutendste Theil des Mainzischen einst dem HauseNassau zum Loos fallen würde, wie es durch denletzten Reichsschlufs geschah.
Der Weg von da nach Wisbaden führt durcheine unfreundliche Wildnifs, wo hier und da armeStrohhütten an steinigten Feldern liegen, als hättedie Natur, indem sie den herrlichen Rheingau somütterlich ausstattete, diesen Fleck ganz vergessen.
Wisbaden selbst gewährt keinen schönen An-blick , aber es hat artige Umgebungen, und das froheGewühl um seine warmen Quellen und die Leich-tigkeit, womit sich in Bädern oft interessante Be-Ans. ä. Ufa. i.IIeft. 4