SC. Nr. 3990-4003. UiS
3996. Simon Camermeier, Goldschmied und Kupferstecher, gabn n im 11). Jahrhundert ein „Ziertitenbnch" heraus. Das Buch"• ^' ist mir unbekannt und kann ich hier nur die vorstehendeflüchtige Notiz von Nagler reproduciren.
3997. Sophie Chanou, später verehelichte liinet, malte in der/weiten Hälfte des 18. Jahrhunderts Blatten und Guirlandenfür die Porzellan-Manufaktur zu Sevrcs.
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3998. Tobias Schöbel und Hubort Clotz, Münzmeister zu Günz-q p bürg um 1700. Das Zeichen, das als ein gemeinschaftliches(Schöbel-Clotz) zu nehmen ist, kommt auf markgrällichburgauischen Thalcrn von 1700 vor.
3999- Simono Cantarini, genannt II Pesareso, Schüler desQ C PTXTYP 1 Guido Rcni, geb. 1(512, gest. 1648. Das Zeichen^. v*t ilINAt.. ( steht auf einer Radirung nach einem Hilde desC. R. F. Meist«» Sie stellt die hl. Familie dar, Maria
sitzend mit dem Kinde, welches bei ihr steht,rechts der knicende kleine Johannes, hinter ihm Joseph im Nachdenkenan einem Fenster sitzend, kl. feil, im Katalog Stcrnberg-Manderscheidwird die lladirung dem Ccsare Robert! zugeschrieben. Sic kann abernicht von ihm seyn, da seine Thäligkoit in eine frühere Zeit fällt.Wahrscheinlich ist der Maler Carlo Ridolli der Urheber des Blattes,da von ihm noch andere Radirungen bekannt sind.
4000. Wilhelm Kalf, Historienmaler, Schüler des II. Pott, geb.c, ir • _ zu Amsterdam um 1030, gest. 1893. Den vorstehendpCut/ pmx. DersMimmoltoO »amen sieht man auf zwei Kupferstichenaus Jiasan's Verlag, mit den Titeln: La cubane ennemie de, Venvie,und La balleuse de beure, fol. Nach Wineklcr's Katalog 111. Nr. 2829soll noch ein drittes lilatt von Hasan, ein holländisches Tischgebetvorstellend, den Namen Sculf tragen.
4001. Simone Cantarini, genannt Pesarese, Guido Reni's besterc /■* I p r f, Schüler, versah mit der vorstehenden lie-»>. v. (M 1 CSÜl C JC. /e i c i m img mehrere seiner Radirungen, welcheBartsch XIX. beschrieben hat. Es sind die Nr. 12, 13, 14 und 17bei Bartsch.
4002. Stephanns Cartenon, Goldschmied und Kupferstecher, geh.
. zu Chatillon sur Seine DISO. Reynard beschreibtS . ü 1 in seinem Ornamentkataloge II. 380 eine Folge
g Q TT 1f,15. ( von acht Blättern mit Ornamenten auf schwarzen') Gründen, Blumen vermischt mit Figuren. Manliest auf dem ersten Blatte in einer Cartouehe: KTKl'ilANVS CAR-TENON OASTELLIONENSIS BVRGVND. OTII PARC, IIVIVSOPERIS FXT1TIT INVENTUR; QYOD l'OSTFA IN 11AS TAÄTLASLA.BORIOSE SCVLP8IT, VT MEMORIAE TEMPL.0 DKDICARET.II. 123 mm. Br. 92 mm.
4003- Joseph Ignaz Schenfel, knrbayerischer Medailleur, geb.cpiT rp zu l'assau 1733, kam erst in seinem 36.Jahre zur Kunst,o^n. 1 . j )CSncnt0 [talien und die Schweiz, wo er mit Iledlingerin Berührung kam. Später arbeitete er für dio Münze zu München.